Exorbit Art
Vor kurzem haben wir ein Rendering von Marco Dattilo in unserer „3D Picture of the Day Gallerie“ auf Facebook präsentiert. Einer unserer treuen Blogleser und Facebook Freunde hat uns dabei auf einen jungen 3D Artist und Fotografen aufmerksam gemacht.

Vielen Dank noch einmal für den tollen Tipp.

Empfohlen wurde uns Benjamin Springer, der sich mit dem Unternehmen „Exorbit Art“ in Stuttgart selbstständig gemacht hat.

Wir haben sofort Kontakt mit ihm aufgenommen und konnten direkt im Anschluss ein Interview via E-Mail Kontakt führen.

Bei Exorbit Art werden sämtliche Produkte bis hin zu den architektonischen Entwürfen digital erstellt. Diese Methode bildet oft schon eine saubere Grundlage für fotorealistische Rendering. Man erhält neben einer visuellen Darstellung also zusätzlich volle Flexibilität von der Perspektive und den Oberflächenmaterialen. Vor allem im Vergleich zum „realen“ Fotostudio hat man so einen enormen Vorteil, da etliche Änderungen sofort vorgenommen werden können.

Sofort beim ersten Kontakt, konnten wir uns einen positiven Eindruck von Herr Springer verschaffen. Seine freundliche und offene Art spiegelt sich auch in seinen professionellen Renderings wieder.

Das Interview und einige seiner beeindruckenden Renderings nur hier bei uns:

Welche Software verwenden Sie?

Ich bin von Anfang an Verfechter von CINEMA 4D.

Verwenden Sie weitere Rendersoftware außer V-Ray?

Momentan ausschließlich Vray for C4d. Vorher habe ich 2 Jahre den „Final Render“ benutzt, aber die Weiterentwicklung wurde eingestellt. V-Ray ist das beste was CINEMA 4D passieren konnte.

Seit wann beschäftigen Sie sich mit dem Thema 3D?

Ungefähr seit dem 15. Lebensjahr und meinem ersten Computer. Als ich dann durch Zufall eine Demoversion von CINEMA 4D in die Finger bekommen habe, war ich dem Rendern verfallen und nichts konnte mich mehr aufhalten.

Wo sehen Sie sich in 5-10 Jahren?

Eine schwierige Frage. Viele Dinge ergeben sich im Verlauf des Lebens von alleine, man lernt Leute kennen die einem neue Türen öffnen usw.

Momentan baue ich das Label „Exorbit Art“ weiter aus und versuche es als aussagekräftige Marke für hochwertige 3D Visualisierungen im deutschsprachigen Markt zu etablieren.

Durch mein neues Büro, auf der Königstraße in Stuttgart ab 2013, habe ich dann die Möglichkeit weiter zu wachsen und bei entsprechender Nachfrage auch Mitarbeiter einzustellen.

Was ist Ihre Inspiration?

Alle Bereiche können inspirierend sein, vor allem aber: gute Musik (oft Soundtracks), Gespräche mit kreativen Menschen, die Natur, Meditation. Aber es gibt auch ganz interessante Websites für ästhetische Anregungen wie z.B.: ffffound.com.

Wieso habe Sie sich selbstständig gemacht?

Die Nachfrage ist einfach da. Und natürlich kann man sich selbst verwirklichen, das erhöht die Produktivität und letztlich auch die Qualität, weil einfach mehr Herzblut darin steckt.

Was war Ihre anspruchsvollste Aufgabe bisher?

Die anspruchsvollste Aufgabe allgemein in dem Job ist es, immer den Kunde zu verstehen um mit der angebotenen Dienstleistung seine Vorstellungen bestmöglich zu erfüllen, ohne 100 Korrekturschleifen zu benötigen.

Technisch anspruchsvoll war vor kurzem eine Stuckdecke für einen Kunden einer Altbauvilla, bei der ich nur Fotos als Vorlage hatte. Es war dann allerdings auch innerhalb eines knappen Tages umgesetzt.

© Benjamin Springer - Exorbit Art

Nutzen Sie schon CINEMA 4D R14?

Nein, momentan noch nicht, ich habe sie allerdings schon getestet ­- das Sculpting hat mich schon sehr beeindruckt. Für Architekturvisualisierungen ist es allerdings fast überflüssig.

© Exorbit Art - Sculpting Kissen

Wie stehen Sie zum „ewigen“ Thema Autodesk 3ds Max vs. CINEMA 4D?

Das ist ein Thema zu dem es viele Diskussionen gibt. Letztlich ist 3ds Max, für jeden der anfängt sich mit 3D langfristig zu beschäftigen, das Sinnvollste. Es ist einfach das geläufigste 3D Tool zu dem es eine Masse an Tutorials und 3D Assets gibt.

Was mich von dem Umstieg allerdings abhält, sind die Stabilitätsprobleme und der Workflow an sich. CINEMA 4D ist einfach hervorragend mit dem Objektmanager. Es vereinfacht sehr viele Dinge und man kann extrem schnell logisch aufgebaute Szenen erstellen.

Ihr könnt weitere Informationen und Renderings auch auf seiner Facebook Seite von Exorbit Art sehen. Um sein Können zu präsentieren, hat er uns einige Renderings zur Verfügung gestellt.

Wir werden jetzt nicht alle Beispiele präsentieren, aber wir werden fortan öfter einen seiner Renderings als „3D Picture of the Day“ auswählen.

Benjamin SpringerBenjamin SpringerBenjamin Springer
Benjamin SpringerBenjamin SpringerBenjamin Springer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt konntet ihr Benjamin Springer ein wenig kennen lernen und euch selbst einen Eindruck verschaffen. Wir hoffen euch hat das Interview gefallen und wir wünschen Benjamin Springer mit Exorbit Art alles gute und hoffen noch einiges sehen zu dürfen.

Nicht verpassen:

Im Dezember gibt es jede Menge tolle Angebote in unserem software3D.de Adventskalender, Rabatte, Aktionen, und vieles mehr wird geboten.