Avatar ist eindeutig einer DER Filme des 21. Jahrhunderts und er gehört zu den faszinierendsten Scifi Epos Filmen die es je gab. Unsere Studentin hat im Rahmen ihres Studiums die Aufgabe erhalten sich in ein Filmplakat von Avatar hinein zu retuschieren. Im Laufe der Entstehungsphase musste sie etliche Schwierigkeiten bewältigen um ihr Projekt zu meistern.

In „Die Software hinter Avatar“ haben wir die Verbindung mit der 3D Software Vue näher erläutert, zudem wurde bei dem grandiosen Film folgende 3D Software verwendet:

Zur meist verwendeten Post Production Software gehörte:

Wie auch die Macher von Avatar – Aufbruch nach Pandora, setzte auch unsere Studentin bei ihrem Konzept auf Adobe Photoshop, da es relativ leicht zu lernen ist und es viele Funktionen bietet, die für eine gelungene Arbeit essenziell sind.

Mit knapp 80 Ebenen hat sie ihr Projekt erstellt und eine gelungene Arbeit abgeliefert.

Avatar Final

Bei ihrem Projektablauf hat sie zu Beginn mindestens 20 verschiedene Aufnahmen von ihrem Gesicht gemacht, bis der Lichteinfall und der Schattenwurf wie auf dem Plakat zufriedenstellend waren.

Danach wurde das Gesicht in Photoshop mit dem Verflüssigenwerkzeug an die Gesichtsform der weiblichen Hauptdarstellerin angepasst. Dabei stellte die Nasenpartie wohl die größte Herausforderung dar.

Sie hat nachfolgend mit einer Schnittmaske ihr Gesicht angeglichen um die passende Form zu erhalten. Mit einer Farbmaske wurde dann ein s/w Bild ihres Gesichtes erstellt.

Um eine stärkere Struktur der Haut zu bekommen stellte sich der Hochpass als geeignetes Tool heraus. Danach wurde das s/w Bild mit der angepassten Hautstruktur mittels einer Farbebene blau eingefärbt.

Die nächste Schwierigkeit lag darin, die Augen und die Brauen anzupassen. Zuerst wurde die originale Pupille des Auges aus dem Plakat freigestellt und anschließend wurden mit dem Pinsel alle Feinheiten gezeichnet. Die Wimpern und Augenbrauen hat sie mit Hilfe eines Grafiktabletts erstellt.
Avatar Änderungen

Bei der Nase und bei den Lippen sind die Unfeinheiten mit dem Pinsel und verschiedenen Farbebenen korrigiert worden.

Die Lichtpunkte und Schattierungen im Gesicht wurden mit einem Pinsel mit niedriger Härte und dem Gauschen Weichzeichner aufgetragen. Den markanten dunklen Wangenschatten und den türkisen Lichteinfall an der Lippe hingegen hat sie aus dem Originalbild kopiert und mit dem Verkrümmungswerkzeug und mit Masken angepasst.

Avatar Änderungen

Die einfachste Korrektur war wohl das Einfügen des Namens. Mit Hilfe einer dunklen Ebene wurde der alte Name überlagert. Nun konnte der neue Name ohne Probleme eingefügt werden.

Die Retusche war jetzt vollständig. Allerdings war sie der Meinung, dass der türkise Lichteinfall das ganze Bild stört. Es soll schließlich kein hundertprozentiger Nachbau sein, sondern eine Retusche, die sich schön in das Gesamtbild integriert. Deshalb wurde beim finalen Plakat der markante Wangenschatten und der türkise Lichteinfall wieder ausgeblendet.

Avatar Änderungen

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