Die Zukunft des 3Ds
Heute möchten wir euch eine mögliche Zukunft des 3Ds vorstellen und ihr Name lautet Augmented Reality (AR). Sie erobert derzeit unseren Alltag, dabei ist sie aber schon seit Jahren ein Teil unserer Gesellschaft.

Augmented Reality (kurz AR) bedeutet nichts anderes wie erweiterte Realität und ist eine neue Form der Interaktion zwischen Menschen und der Technik.  Dabei bekommt der Anwender Informationen über eine Datenbrille, Tablet oder Smartphone in sein Sichtfeld eingeblendet.

So wird das reale Sichtfeld z.B. eines Monteurs durch einen oder mehreren eingeblendeten Montagehinweisen um für ihn wichtige Informationen erweitert. So könnte Augmented Reality das herkömmliche Montagehandbuch in einigen Jahren ersetzen.

Die Verbindung virtueller Informationen mit einer realen Umgebung eröffnet nicht nur Technikherstellern und Programmieren völlig neue Möglichkeiten. Noch kennen sich die Wenigsten damit aus, doch AR wird eines der spannendsten Themen 2012.

Es gibt bereits AR-Videospiel, AR-Visitenkarte mit persönlicher Videobotschaft und AR-erweiterte Kleinanzeigen-Apps. Am „Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz“ wird sogar derzeit an einem AR-Handbuch gearbeitet. Mit einer Videobrille ausgestattet könnt ihr so z.B. ein Laptop ohne jegliche Vorkenntnisse reparieren.

Der Vorteil von AR-Visitenkarten ist, das ihr z.B ein Bild direkt mit einer Nachricht ausstatten könnt. So können technische, visuelle oder/und 3D orientierte Geschäfte und Unternehmen völlig neue Konzepte und Ideen entwickeln. Natürlich ist dies auch als Werbemöglichkeit nicht zu verachten.

Ar in Star Wars

War das Ganze noch vor 20 Jahren ein Trick aus dem Science Fiction Epos Star Wars, so kann es heutzutage auch in Wirklichkeit eingesetzt werden. Der Aufwand so etwas umzusetzen ist sogar recht simpel.

Google arbeitet derzeit an einem Produkt, das unter dem Namen Project Glass bereits vorgestellt wurde. Eine Brille mit Micro-Display und Kamera, die über Spracheingabe bedient werden kann. Die Brille liefert Informationen aus der Umgebung in Form von Navigationshinweisen. Es kann zudem Daten aus dem Internet abrufen und Videokonferenzen durchführen.

Ar bei Google

Wer weiß welche Möglichkeiten noch entstehen werden, wenn die Entwicklung weiter so voranschreitet. Anstatt 3D Visualisierungen am PC Bildschirm zu verfolgen, kann man in wenigen Jahren vielleicht direkt durch das virtuelle Modell hindurchlaufen und interaktiv bereits mit dem Architekten Änderungen durchgehen.

Filme in „echtem“ 3D“ Erleben, hautnah am geschehen teilnehmen oder interaktive Spielfilm bei denen man direkt interagieren kann.

Die Spiele-Entwicklung, Kriminalfälle, TV und vieles mehr wird es in Zukunft nicht mehr so geben, wie wir es bisher kennen.

Nachfolgend findet ihr eine Anleitung, wie ihr 2 bekannte Programme bzw. Apps dafür nutzen könnt.

  1. Installiert als Erstes das junaio App auf euer Tablet oder Smartphone und startet es
  2. Sucht den Channel „AR Visitenkarte“ und startet es.
  3. Richtet die Kamera des Smartphones oder des Tablets über die Rückseite der Visitenkarte bzw. über das Objekt, das als AR Punkt dienen soll.

So könnt ihr eigene AR-Visitenkarte machen:

  1. Ladet euch die kostenlose Demoversion des metaio Creator herunter und installiert es.
  2. Ladet ein Bild eurer Visitenkarte in den metaio Creator. Es sollte möglichst viele Kontraste und Farben haben.
  3. Ladet daraufhin ein Video von euch in den metaio Creator.
  4. Das Video könnt ihr dann per Drag & Drop auf das Foto eurer Visitenkarte ziehen
  5. Euer Visitenkartenszenario braucht ihr dann nurnoch in junaio zu laden und direkt ausprobieren.