Aus der Technikschmiede von Microsoft Research kommt ein Prototyp, der eine interaktive 3D Umgebung erschaffen soll.

Nutzer der Microsoft Research in Cambridge können das Ganze auch virtuell mit ihrer neusten Entwicklung Holodesk erleben und 3D-Gegenstände einfach mit ihren Händen bewegen.

Eine dreidimensionale Umgebung, die mit virtuellen Gegenständen interagiert und sogar reale Objekte mit einbezieht.

Mithilfe eines Bildschirms, einem Strahlteiler auf dem die Bilder gespiegelt werden, einer Webcam mit Gesichtserkennungsprogrammen und einer Kinect, können die einzelnen Handbewegungen eingefangen und umgesetzt werden.

Wenn man sich das Video oben angeschaut hat, kommt einem sofort Star Trek bzw. Science Fiction in den Kopf. Eigentlich besteht die Illusion aus zweidimensionalen Bildern. die auf „Beamsplitter“ projiziert werden, um den 3D-Effekt zu erzeugen. Eine Xbox 360 Kinect-Kamera erkennt die Bewegungen und ein Computer kann die Bewegungen auf die 3D-Umgebung projizieren.

Nutzer können ihre Hände in einem Interaktionsraum unter dem Strahlteiler bewegen und die virtuellen Bilder auf der Oberfläche sehen. Das Beeindruckendste ist wohl, dass mithilfe eines neuen Echtzeit-Algorithmus die Hände und andere Objekte erkannt werden. Damit werden physikalisch korrekte Interaktion möglich.

Microsoft Holodesk

HoloDesk ist ein neues interaktives System, dass optisches sehen mit einem Display und einer Kinect Kamera verbindet, um eine Illusion zu erschaffen, welches die direkte Interaktion mit 3D-Grafiken vorgaukelt.

Trotz eines fertigen Prototyps kann es noch eine Weile dauern, bevor die Anwender es für sich selbst ausprobieren können.

Theoretisch könnten Spiele die Holodesk-Technologie auch unterstützen. Falls Ihr mehr über Holodesk erfahren möchtet besucht die Homepage von Microsoft Research.