Anfang der Woche haben wir euch eingeladen mit uns den großen Render-Vergleich anzutreten. Zuerst gab es ein paar Grundlagen bezüglich Unterscheidung zwischen Biased- und Unbiased Renderern. Danach haben wir euch die ersten Renderer vorgestellt und konnten euch die Vor- und Nachteile von VRAYMental Ray und iRay aufzeigen.

Heute möchten wir euch den Maxwell Render von NextLimit vorstellen. Das Rendering-Leitbild von Maxwell orientiert sich an den Gesetzen der Natur. Es ist nicht notwendig seltsame, neue Konzepte zu erlernen  und sich eine lange Liste von Render-Parametern, die nur auf rechnerbasierter Fachsprache basieren anzueignen. Beispielsweise funktionieren die Kameraeinstellungen innerhalb von Maxwell Render sehr ähnlich wie die einer echten Kamera. Desweiteren ist die Lichtstärke in Ihren Szenen auf dem Prinzip der Realität aufgebaut.

Maxwell Render

Unbiased Renderer. CPU-Basierend

 

STÄRKEN:

  • integriert in C4D, für das finale Rendering wird er aber als externes Programm ausgeführt
  • physikalisch korrekte Lichtberechnung → kommt mit wenigen Einstellungen aus
  • wer Grundkenntnisse in der Fotografie hat, findet leicht einen Einstieg
  • Interaktive Vorschau
  • Zugriff auf eine riesige Bibliothek an physikalisch korrekten Materialien + integrierte Datenbank gemessener IOR-Werte (Index of Refraction)
  • angefangene Berechnung kann pausiert, gespeichert und sogar an einem anderen Rechner (z.B. Renderfarm) fortgesetzt werden
  • es können Rechenkerne der CPU von der Berechnung ausgeschlossen werden, um Ressourcen für andere Tasks (Photoshop) frei zu halten
  • Gamma, Farbtemperatur, ISO, Belichtungseinstellungen und Tone Mapping sind während des Rechenvorgangs anpassbar, ohne dass neu berechnet werden muss
  • Multilight: Alle Lichter in der Szene können beim/nach dem Rendering einzeln angesteuert und in der Intensität geändert werden

 

SCHWÄCHEN:

  • unterstützt keine prozeduralen CINEMA 4D Shader. Kachelbare Texturen müssen daher entweder in Photoshop erstellt werden oder beim Material-Export “gebacken” werden.
  • Rendervorgang für ein rauschfreies Bild dauert sehr lange, da die Berechnungen über die CPU laufen

 

Maxwell Render

Maxwell Render (© by Rudolf Herczog – www.rochr.com)

Geignet für:
Der Hersteller “Next Limit” bezeichnet Maxwell auch als Lichtsimulator. Tatsächlich werden sich hier Benutzer mit Fotografie-Hintergrund sofort wohl fühlen. In der riesigen Materialbibliothek findet man nahezu alle Materialien, die man sich nur vorstellen kann. Das macht Maxwell zu einem ganz heißen Kandidaten für Design-, Produktvisualisierung und Werbeillustration. Durch ein starkes Multipass-System und 3D-Motion Blur eignet sich Maxwell ebenfalls für Animationen, allerdings kommt man hier um eine Renderfarm nicht herum. Berechnungen von Animationen auf nur einem Rechner sind damit nicht praktikabel. Weit verbreitet ist Maxwell trotz langer Renderzeiten in der Architekturvisualisierung. Der schnelle und einfache Workflow soll die langen Renderzeiten wieder wettmachen.

 

Bei weiteren Fragen zu den Renderen können Sie gerne auch jederzeit Kontakt zu uns aufnehmen unter der Nummer 07171 – 99 79 15 0 oder per email an info@software3D.de
Auf Wunsch erhalten Sie auch eine Vergleichstabelle der Renderer untereinander, in der auch der neue Octane Renderer verglichen wird.