Andreas Moos Rhinoceros 3D

auf ein leckeres Frühstück bei Familie Moos – Rhinoceros 3D, HDR Light Studio, Fotografie und noch viel mehr

Der Imagine-3D-RoadtripUnser Ziel ist es die ganze Vielfalt der 3D Branche verständlicher und zugänglicher für klassische Firmen zu machen und gemeinsam die Faszination zu teilen. Auf Augenhöhe zeigen wir, was der ‘normale’ 3D-Artist oder die kleine/mittlere Firma mit unterschiedlicher Software machen kann, und wo die alltäglichen Probleme und Workarrounds liegen. Also waren wir auf dem langen Roadtrip zum animago in Berlin.

Aktuell verzögern sich die Beiträge etwas, weil wir mit dem ‚Photoshop meets 3D‚ Online-Event gut eingebunden sind. Unter faszination3D.de findet ihr die aktuellen Beiträge von 9 Top-Fotografen/Bildbearbeiter die sich an einem 3D-Bild zu schaffen machen. Unser Ziel ist es den kreativen Weg aufzuzeigen, wie trotz der gleichen Grundlage ganz unterschiedliche Techniken und Ergebnisse zustande kommen. Hier gibt es mehr… !


Rhinoceros 3D Profi, Fotograf und Produktvisualisierer Andreas Moos (Video)

3d-artist-andreas-moosNachdem die Tour so in die Gänge gekommen ist und der Bulli (noch) ganz gut unterwegs war, stattete ich meinem alten Bekannten Andreas Moos einen Besuch ab. Nach einer Nachtfahrt und etwas Schlaf im Bulli kam ich pünktlich zum Frühstück mit seiner Familie an. Es war ein sehr herzlicher Empfang und nachdem wir lecker gegessen und geplaudert hatten, ging es in den Arbeitsbereich und an die 3D-Materie.

Andreas Moos ist ein großer, schlaksiger, bodenständiger und sehr sympathischer Kerl. In sein Kerbholz hat er Adobe Certified Instructor, Maxon Certified Instructor und Authorised Rhino Trainer eingeritzt, aber angefangen hat er als gelernter Industrie- und Werbefotograf. In unserem Gespräch erzählt mir Andreas Moos viel über 3D und Fotografie, wie perfekt sich diese Bereiche verbinden lassen und dass die Fotografie Grundlage einer konsequenten Umsetzung von 3D-Konstruktionsdaten in atemberaubende 3D-Visualisierungen ist. Hier gehen wir besonders darauf ein, wie Industriekunden ihre CAD-Daten erfolgreich fürs Marketing nutzen können und welche Vorteile und Risiken das hat.

Andreas Moos gibt mir und uns einen Einblick in seine Arbeit, Kundenakquise den Umgang mit CAD-Daten bei Produktvisualisierungen und ganz intensiv schauen wir uns Rhino 3D an. Aber dazu komme ich gleich noch genauer.


Das komplette Interview könnt ihr Euch in der Playlist ansehen und ist wie immer in verschiedene Themenbereiche unterteilt

  • Vorstellung Andreas Moos und seine 3D Hardware
  • 3D und Fotografie
  • Arbeiten als 3D Visualisierer
  • Umgang mit CAD Daten
  • 3D Pipeline (Fokus auf Rhino 3D, CINEMA 4D, V-Ray und HDR Light Studio)
  • Rhinoceros 3D unter der Lupe
  • Kunden und Rhino 3D PlugIns
  • 3D Schulung von Rhinoceros 3D

>> Hier geht es zu den Videos


Der Arbeitsplatz und die 3D Hardware (Video)

Beim Blick auf seinen Arbeitsplatz erkenne ich gleich, wo die Prioritäten liegen. Wer so viel mit Fotografie und Produktvisualisierung zu tun hat, bei dem ist Farbverbindlichkeit ein großes Thema. Ein entsprechend kalibrierter und sonnenlichtgeschützer Monitor, sowie ein Normlichtkasten fallen sofort ins Auge.

Mit einem Normlichtkasten kann man Objekte in genormtem Licht beleuchten und daran genau die Farbwerte als Referenz für den Monitor bzw. Produktfarben nacharbeiten.

Wie schon bei den bisher besuchten Artsits sehe ich auch mehrere Wacom Grafiktabletts und auch einige 3D-Mäuse (3DConnexion SpacePilot Pro).

Also das kann ich nur jedem empfehlen, da ist es eigentlich egal mit welchem Programm man arbeitet, ob mit Rhino, CINEMA 4D, 3DS Max oder wie sie alle heißen. Das beschleunigt die Arbeit immens. Um in die Arbeit mit einem 3D-Controller (SpaceNavigator oder SpacePilot etc.) rein zu kommen, ist es am Anfang erstmal schwierig sich das vorzustellen und nach 2-3 Tagen ist jeder soweit zu sagen, „das brauche ich, das will ich haben und ohne geht es nicht mehr.“

Neben Monitoren und Eingabegeräten stehen bei Andreas Moos einige Rechner im Nebenraum (rund 96 Kerne). Rechenleistung ist im 3D-Bereich, wenn es ums Visualisieren geht, enorm wichtig. Beim modellieren selbst geht das noch, aber halt beim rendern (Berechnen der Bildpunkte) heißt es je mehr, desto besser. Da für viele Kunden die CAD-Daten streng vertraulich sind, darf  man nicht einfach Daten an eine Renderfarm oder so senden. Daher ist es notwendig im eigenen Haus vernünftig rendern zu können ohne dass dafür die komplette Arbeit liegen bleibt. Eine obere Grenze der Rechenleistung ist allerdings nie erreicht.


3D, CAD und Fotografie – eine perfekte Ergänzung (Video)

Wie schon beschrieben ist Andreas Moos ‚im ersten Leben‘ Industrie- und Werbefotograf. Als Fotograf hat er sich 1998 – 2005 selbstständig verdient. In der Zeit merkte er aber auch, dass es als Fotograf zunehmend schwieriger wurde sich dem Preiskampf und der Vergleichbarkeit zu stellen. Als logische Konsequenz aus dieser Zeit und den Überlegungen, wie er sich von der Masse abheben kann und Geld verdienen kann, kam er zum Einstieg in die 3D-Welt.

3D ist ein interessantes Medium für Fotografen, denn wie bei der Fotografie dreht es sich darum ein gutes Bild zu erzeugen. Nur beim Fotografen drückt man auf den Auslöser und bei 3D auf die Maus.

Ein Fotograf ist immer ein guter 3Dler

Wir selbst werden ja nicht müde allen Fotografen da draußen die Möglichkeiten von 3D nahe zu bringen. Denn ein guter Fotograf hat schon einen großen Teil der 3D-Arbeit in seiner Ausbildung gelernt. Zu verstehen wie Licht und Material wirken und wie ein Bilde aufgebaut ist sind im 3D-Handwerk entscheidende Kenntnisse. Ein 3D-Rendering/Bild ist ebenso nur dann gut, wenn das Licht funktioniert und stimmt. Der ganze technische ‚Kram‘ – wie die Programme funktionieren und wo welche Funktionen versteckt sind – das kann man alles schnell lernen. (software3D.de bietet hierzu auch entsprechende Schulungen an oder veranstaltet Events, wo man Artists hautnah über die Schulter schauen kann)

Der Vorteil beim Einsatz von 3D-Tools aus der Sicht eines Fotografen


Mit 3D-Software (RHINO 3D, CINEMA 4D, MODO, 3ds Max etc.) hat man Möglichkeiten, wo der Fotograf im Studio nur träumt. Man quasi ein komplett ausgerüstetes Fotostudio nach. Der Vorteil und auch ein häufiger Fehler ist, dass man unendlich viele Lichtquellen, Softboxen etc. in das virtuelle Studio stellen kann. Dabei gibt es gar keine Grenzen, was im realen Leben zu unheimlichen Kosten führen würde. Wenn man beispielsweise mal eine enorm große Lichtquelle von mehreren hundert Metern einsetzen möchte ist klar, dass sowas im Studio unmöglich und/oder extrem aufwändig und teuer ist. Die Gefahr bei vielen 3D-Anwendern ist allerdings, es mit den Lichtquellen zu übertreiben.

Bei Schulungen sehe ich oft Szenen, wo 50-60-70 Lichtquellen eingesetzt werden. Und wenn man dann fragt, wofür die Lichtquelle ist und die Antwort ‚keine Ahnung‘ hat, dann schmeißt man es weg. Meist bleiben am Ende nur noch 3-4 Lichtquellen übrig – wo dann aber jedes Licht seine Berechtigung hat.

Zusätzlich kann der 3D-‚Fotograf‘ nicht nur das Licht verändern, sondern hat auch Kontrolle über das Material. Wenn der Kunde gern ein Produkt in einem anderen Material oder einer anderen Farbe haben möchte, ist das im Fotostudio nur durch Umbau, Logistik etc. bzw. Nachbearbeitung möglich. Im 3D-Bereich ist es kein Problem das Material oder Materialeigenschaften nach Kundenwünschen anzupassen und dabei nichts an dem Aufbau zu verändern. Das spart bei größeren Produktionen enorm Zeit und Geld.

Auch in der Postproduktion, die bei beiden Welten anfällt bringt ein 3D-Rendering Vorteile.

  • Man kann beispielsweise schon beim Rendering Licht nur auf bestimmte Bauteile begrenzen
  • Mit 3D-Software kann man einfach Freistellmasken rausrendern und spart sich manuelles Freistellen eines Fotos
  • Oder man kann sehr einfach Farbvarianten erstellen

Bei der Auflösung punktet allerdings der Fotograf. Bei einer High-End Kamera kann der Fotograf auf einen Knopfdruck quasi 80 Mio. Bildpunkte aufnehmen. Solch eine Auflösung ist bei 3D zwar möglich, dauert aber sehr viel mehr Zeit, da jeder Bildpunkt berechnet werden muss. Umso mehr zählt die Regel ‚Viel hilft viel‘ (Rechenleistung) 🙂

Was berechnet man dem Kunden für Renderzeit? (Video)

Zuerst einmal muss der Kunde den großen Unterschied verstehen. Wenn man als Fotograf ein Fotostudio mit 400 qm bereithalten muss, um große Produktionen aufzunehmen, ist es leichter für den Kunden die Kosten zu akzeptieren. Als 3D-Visualisierer braucht man ja nur sein 10 qm Büro, es fallen keine teuren Mietkosten oder auch Material-Kosten an wie bei so einem Fotostudio. Die Kosten sind im Prinzip reine Zeitkosten und hier ist die Frage nun, wie legt man die Rechenzeit auf einen Kunden um?

Da gibt es keine pauschale Antwort. Es geht immer so ein bissl darum wie eng der Kunde mit einem arbeitet, um auf pauschale Werte zu kommen. Am Besten ordnet man Kunden in Gruppen ein. Wenn man beispielsweise für einen Kunde immer nur bestimmte Formate oder Aufgaben hat, ist das leicht diese einzuordnen. Wichtig ist immer, dass der Kunde den Aufwand und die entstehenden Kosten versteht. Je größer ein Bild, desto mehr Bildpunkte müssen berechnet werden, desto mehr Arbeitszeit kostet es – da muss man einfach offen miteinander sprechen.

Umgang mit CAD-Daten (Video)

Als 3D-Visualisierer hat sich Andreas Moos vor allem auf Industriekunden spezialisiert. Das ist für ihn sowohl regional ein Vorteil, als auch sein Werdegang als Industriefotograf hilft ihm dabei sich auf diese Kundengruppen perfekt einzustellen. Ein großer Vorteil ist, dass 90% der Kunden von Andreas Moos über eigene Konstruktions-Daten (CAD) verfügen.

Unter CAD (von engl. computer-aided design) versteht man das Konstruieren eines Produkts mittels Computern. Ursprünglich wurde mit CAD die Verwendung eines Computers als Hilfsmittel beim technischen Zeichnen bezeichnet. Heute sind professionelle CAD-Anwendungen komplexe Expertensysteme für den Entwurf und die Konstruktion technischer Lösungen. (Wikipedia)

Viele Industriekunden, Maschinenbauer haben noch gar nicht den (Marketing-)Wert ihres Datenpools erkannt. Es gibt zwar eigene CAD-Abteilungen wo die Ingenieure ihre Ideen umsetzen, aber selten werden diese Daten auch benutzt, um Animationen oder Bilder zu erstellen, von Dingen die es vielleicht noch gar nicht gibt. Der Fotograf (früher) braucht halt immer erstmal ein Produkt, was es echt geben muss. Viele Produkte die in 3D erstellt werden, gibt es noch gar nicht sondern helfen dem Marketing bei einer Marktanalyse. Anstatt eine Maschine teuer umzurüsten, um einen Prototypen zu bauen, kann der 3D-Visualisierer ein Bild oder Animation erstellen, anhand dessen vielleicht der Vertriebskanal eine Kundenmeinung erzeugen kann. Im schlimmsten Fall ist dann zwar die 3D-Arbeit umsonst gewesen, aber es ist immer noch viel billiger, als die Maschinen umzubauen oder Werkzeuge zu erstellen.

Das große Plus ist eben CAD-Daten zu nutzen, um Bilder zu erstellen, die so aussehen, als seien sie fotografiert und diese dann fürs Marketing zu nutzen.

Die Kundenakquise bei Andreas Moos funktioniert dabei immer auf die gleiche Art und Weise. Er geht da relativ offen auf den Kunden zu und sagt:

Gib mir mal deine CAD-Datensatz und ich schicke dir morgen ein Bild zurück, das schaust du dir dann mal an, und wenn es dir gefällt, dann machen wir weiter. Wenn nicht, dann habe ich Pech gehabt.

Zu 95% der Fälle klappt das dann. Die große Schwierigkeit ist halt die Vertrauenssache der Konstruktionsdaten. Hier müssen natürlich neben einer Vertrauensbasis bei Bestandskunden auch sehr harte Geheimhaltungsverträge geschlossen werden, damit diese geheimen Daten nicht plötzlich in China auftauchen.

Bei diesem Vorgehen – mit dem Risiko seine Zeit zu verschenken – ist natürlich auch die Frage, wie viel Qualität reicht aus. Man kann als Künstler, Fotograf, 3D-Artist immer jedes Bild immer noch besser machen. Daher ist es wichtig so viel wie nötig zu tun. Wenn es 93% sind, dann sind die letzten 7% so aufwändig, dass es sich nicht rechnet und der Kunde gar nicht bemerken würde. Deswegen gilt die goldene Regel:

So viel wie nötig und nicht so viel wie möglich!


Die 3D Software-Pipeline von Andreas Moos (Video)

Nachdem nun klar ist, wo die Vorteile von 3D liegen und welche Aufgaben sich einem Industrie-Visualisierer stellen, will ich natürlich wissen, welche Software hier zum Einsatz kommt.

Rhinoceros 3D – CAD-Programm zur mathematisch korrekten Konstruktion

Rhinoceros 3DViele 3D/CAD-Programme (CINEMA 4D, 3DS Max etc.) bauen ihre Modelle aus vielen Polygonen (Dreiecke, Vierecke, Vielecke) zusammen. Man kann also damit CAD-Daten nutzen, muss aber die Daten von einer mathematisch korrekten Fläche in ein Polygon-Modell konvertieren. Eine Erklärung zum Unterschied zwischen CAD und Polygonen findet ihr im Video-Interview (1:22 Minute)

Bei Rhino 3D hingegen nutzt man die reinen CAD-Daten die der Ingenieur sich überlegt hat. Genau genommen ist es ein NURBS-Modeller, wo die Fläche mathematisch durch Formeln beschrieben ist und entsprechen immer glatt ist. Wenn man ein CAD-Modell also mit CINEMA 4D bearbeiten möchte muss man die Daten in Polygone unterteilen. Bei Rhino spart man sich diese Überführung und kann an den Daten direkt arbeiten.

Wer also auf der Suche nach vernünftigen CAD-Programmen ist, der hat mit Preisen zu tun, die locker mal einen Kleinwagen ausmachen. Rhinoceros 3D ist für Andreas Moos die erste Wahl, weil es mit knapp 1.000 € (netto) ein Programm ist, was man sich auch leisten kann und sehr intuitiv erlernter ist.

Wenn man als Dienstleister so viel mit Konstruktionsdaten zu tun hat, ist eine vernünftige Dateikonvertierung entscheidend. Rhino 3D ist nämlich auch ein sehr guter konvertieret. Es kann sehr viele verschiedene Formate einlesen (SolidWorks, ProE, Catia etc.), ohne dass der Kunde es irgendwie anders vorbereiten muss.

Das Rhino 3D ein reines CAD-Programm ist, kann man auch beispielsweise Negativ-Formen von Modellen erstellen. Das wäre bei Polygon-basierten Programmen nicht möglich.

PlugIns für Rhino 3D (Video)

V-Ray für Rhino – Externer Renderer für photorealistisches Rendering (Obwohl Rhino 3D selbst gute Render-PlugIns mitbringt, ist V-Ray einfach das Beste Programm für Realismus)

HDR Light Studio – Beleuchtung eine Szene mit einem Bild

HDR Light StudioWo ein Fotograf oder ein 3D-Visualisierer wie besprochen Lichtquellen setzt, gibt es auch eine Technik die eine Szene mit einem Bild beleuchtet – einem HDR-Bild (High Dynamic Rage). Hier wird ein großer Kontrastumfang von ganz hell bis ganz dunkel zur Verfügung gestellt. Ein solcher HDR-Bild wird nun auf eine Kugel gelegt, die die ganze 3D-Szene umgibt. Damit kann man mit einer 360° Aufnahme eine perfektes und originalgetreues Umgebungslicht erzeugen. Wenn man beispielsweise eine Szene in einem Haus nachbaut, dann gibt das HDR-Bild dort wo ein Fenster ist, entsprechend mehr Licht, als dort wo Schatten ist. Noch verrückter wird es, wenn man beispielsweise ein Auto in Südafrika präsentieren möchte. Statt am Kap eine Szene aufzubauen, braucht man nur eine HDR-Aufnahme von dort, und kann dan in seiner 3D-Anwendung genau diese Lichter und Reflektionen wirken lassen, wie sie in Südafrika wären. Nicht nur das Licht wird perfekt in die Szene gesetzt, sondern auch Reflektionen werden wiedergegeben. Das ist bei hochglänzenden Flächen (wie z.B. Chrom) essentiell, um einen vernünftigen Eindruck zu machen. Mit einem HDR-Bild kann man eben beides erzeugen.

Mit HDR Light Studio kann man genau solche Bilder erzeugen. Das coole daran ist, dass man z.B. ganz gezielt Reflektionspunkte setzen kann und damit die perfekte Kontrolle behält. (genaue Erklärung im Video ab Minute 5:05)

Scan & Solve – Simulation

Hiermit kann man die Belastbarkeit einer Geometrie überprüfen/simulieren. Das spart erstmal teure Tests und Fehlversuche, ersetzt natürlich in der späteren Produktentwicklung nicht teure Analysen, aber es gibt schon beim konstruieren eine gute Idee ob es hält. Gerade bei Architekten ist das auch ein sehr spannendes Werkzeug, weil man während des modellierens schon Schwachstellen erkennen kann.

ein paar weitere nützliche PlugIns findet ihr ihm Video-Interview

Kunden-Entwicklung

Es gibt bei 3D ganz unterschiedliche Kunden (Zahntechniker, Orthopäden, Architekten, Maschinenbauer, Schmuck-Designer, alles was man evtl. auch mal 3D-Drucken möchte um es auszutesten etc.). Ein paar Beispiele der Arbeit von Andreas Moos findet ihr im Video-Interview.


Rhinoceros 3D Schulungen (Video)

Als Andreas Moos angefangen hat, gab es noch nicht so viel Trainings-Material. Er hatte auch den Ehrgeiz es selbst herauszufinden, wie es läuft. Aber Schulungen sind heute auch ein Teilbereich seiner Leistung. Er kann sehr gut erklären, wie die Software funktioniert. Einige Kunden kann man ja gar nicht einzeln bedienen und da ist er gern Ansprechpartner, um problembezogen Rhino einzusetzen und Lösungen zu finden.

Für software3D.de haben wir 3 verschiedene Trainings-Einheiten mit Andreas Moos aufgebaut. Am Ende werden Sie wissen, wie Sie z.B. 3D-Modelle mit Hilfe von NURBS-Geometrie entwerfen können. Sie werden ihre Modell analysieren können. Sie werden in der Lage sein eigene Projekte anzugehen und auch schon die ersten beeindruckenden Renderings erzeugt haben.

Das Problem ist immer, wenn man nicht dran bleibt, dann ist das Wissen schnell wieder verloren. Es ist also wichtig sich selbst zu fordern und Projekte zu suchen!

Basis-Schulung

Themenbereiche und Inhalte:

  • Die Rhino-Bedienerführung.
  • Einrichten Ihrer Modellierungs-Umgebung.
  • Einfache grafische Objekte erstellen – Linien, Kreise, Bögen, Kurven, Volumenkörper und Flächen.
  • Mit Hilfe von Koordinateneingabe, Objektfängen und Smart-Track-Werkzeugen präzise modellieren.
  • Kurven und Flächen ändern.
  • Kurven und Flächen über Kontrollpunkte bearbeiten.
  • Das 3D-Modell analysieren.
  • Einen beliebigen Teil des Modells zeigen.
  • Modelle in verschiedenen Dateiformaten exportieren und importieren.
  • Das 3D-Modell rendern.

Experten-Schulungen

Themenbereiche und Inhalte:

  • Entwerfen und ändern von Kurven, die zur Flächenentwerfung mit Methoden der Kontrollpunktbearbeitung verwendet werden.
  • Kurven mit Krümmungsanzeige auswerten.
  • Verschiedene Methoden zur Flächenerzeugung.
  • Flächen und Kurven neu aufbauen.
  • Planare Kurven an einer Fläche anwenden.
  • Stetigkeit der Flächenkrümmung steuern.
  • Benutzerdefinierte Konstruktionsebenen erzeugen, bearbeiten, und wiederherstellen.
  • Flächen und Eigenschaften anhand von benutzerdefinierten Konstruktionsebenen erzeugen.
  • Text um ein Objekt oder auf eine Fläche platzieren.
  • Objektfänge verwenden (fortgeschritten)
  • 3D-Modelle aus 2D-Zeichnungen und gescannten Bildern erzeugen.
  • Importierte Dateien säubern und wieder exportieren.
  • Rendering-Werkzeuge einsetzen.
  • Abstands- und Winkelbeschränkungen mit Objektfängen verwenden.
  • Objekte gruppieren.
  • Modelle mit Schattierungsfunktionen visualisieren, auswerten und analysieren
  • Werkzeugleisten individuell einrichten.

und natürlich individual-Schulungen und Coachings auf Anfrage