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Step by Step Zeichnung – Werwolf

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In diesem Step by Step zeigt euch Artist Ravana wie sie einen Werwolf Digital umsetzt und wie ihre Vorgehensweise dabei ist. Das Bild entstand zu einem Artbook-Projekt auf Facebook in Zusammenschluss mit anderen Künstlern die sich verschiedene „Fantasy“ Themen haben einfallen lassen.

Ravana: „Für die Illustration habe ich Manga Studio 5 EX und Adobe Photoshop verwendet. Manga Studio habe ich bevorzugt für die Skizze, Outlines, Coloration und Leuchteffekte eingesetzt, Photoshop war nur für den letzten Schliff (Kontrast, Farbe, Filtereffekte) interessant. Zum Malen verwende ich keine Mäuse sondern Grafiktabletts von WACOM: Bei diesem Projekt war sowohl das Intuos Pen & Touch als auch das Intuos Pro im Einsatz, da ich an zwei verschiedenen Arbeitsplätzen gearbeitet habe.“

 

Schritt 1. – Skizze

Überlegt euch ein Motiv und skizziert dieses in eurem Grafikprogramm oder auf einem Blatt Papier wenn es euch leichter fällt. (Diese kann man später einscannen und als Vorlage im jeweiligen Programm öffnen). Wenn Ihr eure Skizze erstellt muss diese nicht gleich perfekt sein, ich fange immer grob an und versuche dann die Skizze auf der nächsten Ebene feiner und sauberer auszuarbeiten.

Wenn viele Bildelemente im Spiel sind kann man für einen besseren Überblick die Skizze auf mehrere Ebenen verteilen (so kann man auch eine Ebene mit dem jeweiligen Element ausblenden), benennen oder verschieden farbig gestalten. Dadurch kann man z.B. Vorder-/Mittel- und Hintergrund besser unterteilen. Bei dieser Illustration hatte ich jedoch alles auf einer Ebene vorskizziert da das Bild nur aus drei Unterteilungen besteht (Werwolf, Gestein, Himmel/Mond).

Tipp!
Was ebenfalls hilfreich ist: wenn Ihr bei der Skizze etwas falsch empfindet oder nicht zufrieden seid dann spiegelt diese horizontal oder vertikal in eurem Programm, meistens erkennt man den Fehler oder Unstimmigkeit wenn das Bild nicht in der gewohnten Position liegt. Wenn auch das nicht hilft, macht am besten eine Pause damit Ihr mit einem „frischen Blick“ an die Sache gehen könnt.

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Skizze mit Farben strukturiert © Ravana

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Skizze feiner ausgearbeitet © Ravana

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Schritt 2. – Outlines

Sobald man mit der Skizze fertig ist kommen die Outlines dran. Diese beanspruchen meist mehr Zeit da man sauber arbeiten muss damit keine Lücken dazwischen entstehen die nachher bei der Coloration hinderlich und zeitfressend sind. Dabei kann man auch viele eigene Stile anwenden, z.B. Outlines mit einer Struktur, Schraffierungen oder dick-/dünn verlaufende Linien damit es dynamischer und lebendiger wirkt. Deswegen ist es viel einfacher mit einem Grafiktablett zu arbeiten da dieses Druckstufen besitzt und die Linien dementsprechend auf den Druck reagieren die man auf das Tablet ausübt.

Es gibt auch Bilder bei denen man weniger den Fokus auf die Outlines wirft sondern die Coloration im Vordergrund steht, dieses vorgehen nennt sich „Painten“ und eignet sich eher für (Semi-) realistische Illustrationen, da meist die Outlines in der Endversion kaum oder gar nicht sichtbar sind.

Tipp!
In Manga Studio ist es viel einfacher die Outlines zu ziehen, da dort die Funktion „Stabilisator“ zur Verfügung steht, die man nach seinen Bedürfnissen unterschiedlich stark einstellen kann. Sollte man also nicht viel Übung im digitalen Zeichnen oder eine zittrige Hand haben, so ist das euer bester Freund beim Outlines ziehen. Trotzdem braucht man wie überall Übung, ein Wunderwerkzeug das alles alleine macht gibt es nicht.

Outlines © Ravana

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Bunte Outlines © Ravana

Rehkitz Painting © Ravana

Krähe Painting © Ravana

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Schritt 3. – Grundfarbe

Sind die Outlines fertig, fängt man mit der Coloration an. Wichtig ist die Anordnung der Ebenen wenn Ihr malt. Dabei sollten, sofern Ihr nicht paintet, die Outlines anfangs auf der obersten Ebene stehen. Am besten beschriftet Ihr sie mit „Outlines/Lines“. Ebenfalls solltet Ihr auf dieser Ebene nicht malen, sondern immer eine neue Ebene verwenden sobald Ihr etwas neues hinzufügen wollt. Bei aufwendigen Bilder und einer sauberen Arbeitsweise entstehen sehr viele Ebenen und das ist auch gut so. Um nicht den Überblick zu verlieren empfiehlt sich Gruppen/Ordner zu erstellen in die Ihr diese ablegen könnt. So lassen sich auch sehr einfach die inaktiven Ebenen, die Ihr gerade nicht braucht, einklappen/deaktivieren.

Ich wähle mit dem Zauberstab Werkzeug in der „Outlines“ Ebene meine gewünschte Fläche aus, wähle andere noch hinzu wenn sie die selbe Farbe erhalten sollen, lasse das ganze markiert und fülle diese mit einem Farbeimer oder großen Pinsel auf einer neuen Ebenen, die unter den Lines ist, aus. Das mache ich dann mit allen Flächen jeweils immer auf einer neuen Ebene bis das Bild überall eine Grundfarbe besitzt.

Zur Verdeutlichung: Die rote Federfarbe sollte nicht auf der gleichen Ebene liegen wie die Fellfarbe, da sonst bei einer Änderung der Farbe der Feder über den Farbton-Regler auch das Fell die Farbe ändert.

 

Grundfarben © Ravana

 

 

 

 


Schritt 4. – Licht/Schatten

Schatten und Lichter sind wichtig um etwas in den Hintergrund zu stellen oder etwas zu betonen, das Objekt plastisch wirken zu lassen, räumliche Wahrnehmung zu empfinden, eine Stimmung zu erzeugen oder den Blick zu lenken.

Um zu wissen wo der Schatten liegt, müssen wir davor eine Lichtquelle ausmachen, in meinem Bild kommt diese vom Mond, bei den Augen, dem Kristall und der Reflexion kommt das Licht von vorne. Überall wo kein Licht hinkommt wird es dunkler. Je näher die Lichtquelle umso heller wird der Bereich. Es gibt weiches Licht/Schatten und hartes Licht/Schatten. Nicht überall sind die Verhältnisse gleich. Auch die Struktur und Oberfläche muss man dabei beachten, oder wie lang sich der Schatten zieht. Hier kann man sich Zeit lassen. In dem Beispiel hätte ich noch viel mehr an Details hinzufügen und länger mit dem Fell weiter machen können.

Mit viel Übung kann man damit tolle Werke entstehen lassen und Bilder interessanter gestalten. Schatten und Licht müssen oder sollten nicht immer gleich schwarz oder weiß sein, wenn Lichter oder Schatten bunt sind wirkt das ganze Bild lebendiger und interessanter. Wenn ich mit der Schatten- und Lichtsetzung fertig bin, verändere ich noch die Farbe oder den Kontrast individuell.

Tipp!
Auch Schatten erhalten jeweils eine neue Ebene, mit Ebeneneinstellungen oder der Deckkraft kann man diese besser steuern, wie intensiv diese sein sollen. Sollte der Schatten farblich zu langweilig wirken, kann man mit dem Farbton Regler an diesem testen welche Farbe es interessanter wirken lässt.

 

1. harte Schatten © Ravana

2. weiche Schatten © Ravana

3. nächste Schicht harte Schatten © Ravana

4. nächste Schicht weiche Schatten © Ravana

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Schritt 5. – Highlights/Effekte

In diesem Schritt füge ich das Leuchten vom Kristall und der Augen auf eine neuen Ebene über den Outlines ein, dadurch verblassen die harten Konturen durch das Leuchten darunter, würde man das unter den Outlines machen würden wir nicht diesen schönen Effekt damit erzielen. In dem Fall nicht vergessen, ein lila Kristall strahlt lila Licht aus und kein weißes.

Was ich auch angewendet habe ist mit einer extra Ebene die Outlines einzufärben z.B. beim Fell. Diese habe ich im hellen Bereich logischerweise aufgehellt damit keine harten Kanten zurückbleiben und teilweise in den dunkleren damit es sich abhebt und eine bessere Räumlichkeit entsteht. Wichtig sind hier auch Glanzpunkte bei den Augen und Krallen.

Tipp!
Es gibt viele vorgefertigte Pinsel im Netz mit schöner Textur die man toll mit Licht oder anderen Elementen kombinieren kann. Eine Vorteil bei Manga Studio gegenüber Photoshop ist die größere/besser umgesetzten Palette für Ebeneneinstellungen wenn man mit Licht arbeiten möchte: in Manga Studio empfinde ich es einfacher ein schönes Leuchten in die Bilder einzufügen als in Photoshop, aber das ist natürlich nur meine persönliche Empfindung.

 

Highlights © Ravana

 

 


Schritt 6. – Hintergrund

Hintergründe können alles mögliche sein, Landschaften, Verläufe, einfarbige Flächen usw. Hier wollte ich es simpel halten und hatte mich für einen Vollmond / Sternenhimmel entschieden und da unser Werwolf nicht schweben sollte hat er einen Untergrund in Felsoptik bekommen. Hier hatte ich dann noch unsere vorherigen Punkte mit Licht/Schatten angewendet und ganz dezent mit einer Struktur verfeinert.

Der Sternenhimmel ist nur ein einfaches Bild mit paar Leuchtpunkten, den habe ich noch in Photoshop bearbeitet. Anschließend wieder zurück zu Manga Studio mit einer großen Pinseleinstellung einen Punkt setzen der den Mond darstellen soll und mit dem Airbrush Werkzeug und der Ebeneneinstellung „Glow Dodge“ das Leuchten um den Mond drumrum gemalt. Dabei wieder etwas mit der Deckkraft gespielt wie intensiv das Leuchten sein soll, damit es nicht zu heftig wirkt. Man hätte noch zusätzlich im Vordergrund Pflanzen einbauen können aber mit wenig Farbe, eher eine Silhouette und mit Weichzeichner bearbeiten.

Tipp!
Am Ende kann man nochmals an den Farben drehen, Kontraste/Tiefen ändern, Effekte einfügen und vor allem solltet Ihr eure Signatur nicht vergessen.

Fertig ist die Illustration!

 

Werwolf © Ravana

 

Ich hoffe es hat Spaß gemacht zu sehen, wie das Bild entstanden ist. Vielleicht war ja etwas dabei, dass für euch nützlich ist und bei euren Illustrationen weiterhelfen kann. Ihr könnt mich auch auf Facebook unter Ravana finden, dort lade ich regelmäßig meine Werke hoch.

Bis zum nächsten mal!

 

 

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Neu: Manga Studio EX 5 und Anime Studio 9 Aktion

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Smith Micro veröffentlicht Manga Studio EX 5, die neueste Version seiner branchenführenden Software für Comics und Mangas. Entwickelt für professionelle und fortgeschrittene Künstler und Illustratoren, bietet Manga Studio EX 5 eine All-in-One-Lösung für das Zeichnen, Anlegen, Illustrieren und Veröffentlichen von Mangas und Comics.

Ausgestattet mit neuen Features wie Story Layouts über mehrere Seiten, erweiterte Texteinstellungen und Rückwärts-Kompatibilität zu Manga Studio EX 4 und Debut 4, bietet Manga Studio EX 5 im Design-Prozess mehr Leistung und Flexibilität.

Die Schöpfer der Watchmen Comics über das neue Manga Studio EX 5

Manga Studio EX 5 ist das perfekte Werkzeug für professionelle Illustratoren, um die Anzahl ihrer Arbeiten zu erhöhen und gleichzeitig die Produktionszeit für die Erstellung zu senken“. Manga Studio bietet eine sehr gute Auswahl von Zeichen-, Schattierung- und Pinsel-Werkzeugen sowie integrierte Spezialeffekte und die vollständige Kontrolle über Seitenlayouts und Text-Einstellungen. Zusammen genommen bedeuten diese Werkzeuge die beste Zeichen- und Mal-Erfahrung bei Comic- und Manga-Projekten!

Manga Studio EX 5 – Neue Funktionen

Manga Studio EX 5 umfasst alle leistungsstarken Funktionen von Manga Studio 5 sowie neue Tools für fortgeschrittene Anwender:

  • Multiple-Page Story Layouts – Manga Studio EX 5 bietet die Möglichkeit mehrseitige Geschichten und Projekte zu erstellen. Für Manga- und Comic-Zeichner bedeutet das mehr Effizienz bei der Umsetzung im Kreativprozess und bequemer Zugriff auf ihre Dateien in einem Bereich.
  • Das Textwerkzeug in Manga Studio 5 und Ex5 wurde überarbeitet und beinhaltet nun Verbesserung beim Zeichen-, Zeilen- und Wortabstand, der Anwendung verschiedener Schriften, Konturenverzerrung, Kursivschrift, der Unterstreich-Funktion und vielen weiteren nachgefragten Funktionen.
  • Rückwärts-Kompatibilität – Manga Studio EX 5 beinhaltet die Datei-Kompatibilität mit dem Debut und EX-Versionen von Manga Studio 4 für einen einfachen Import von zuvor erstellten Projekten.

Manga Studio EX 5 ermöglicht Comic-Zeichnern und Manga-Künstlern professionelle Kunstwerke von Anfang bis Ende zu produzieren. Mit einem umfassenden Werkzeug-Set zur Anpassung der Farben, Text und Schatten sowie einer einfachen Import und Export-Funktionen, ist Manga Studio mittlerweile der Standard zur Erstellung von Comics und Mangas weltweit. Die neueste EX Version der Software bietet noch mehr Kontrolle und Komfort, um kreative Prozesse effizient in Ergebnisse umzusetzen,

sagte Fahim Niaz, Senior Product Manager bei Smith Micro Software.

Manga Studio ex5 3D Doll

Manga Studio Color Story Layout

 

 

 

 

 

 

 

 

Manga Studio B&W Panels

Manga Studio 5 EX Focus Line

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Preise, Verfügbarkeit und Upgradeinformationen

Manga Studio EX 5 ist bereits auf dem Markt. Preis- und Upgradeinformationen sind dann wie immer direkt auf software3D.de erhältlich.

 

Und da Anime und Manga zusammen gehören bieten wir aktuell 45% auf Anime Studio Pro 9 im Abverkauf.

Anime Studio 9 Pro ist die perfekte Lösung für Profis, die für das Erstellen hochwertiger Animationen nach einer effizienteren Alternative zum mühseligen Zeichnen von Einzelbildern suchen. Mithilfe einer intuitiven Oberfläche, die mit bereits geriggten Figuren und zusätzlichem Inhalt ausgestattet ist, bietet Anime Studio Pro leistungsfähige Werkzeuge und Effekte, die Ihren Arbeitsablauf beschleunigen. Egal ob mit dem Charakter Wizard neue Figuren erschaffen werden sollen oder bereits existierende Zeichnungen auf Papier in vektorbasierte Charaktere verwandelt werden sollen – mit Anime Studio 9 Pro findest jeder die richtige Lösung. Diese 2D-Animations Software vereint raffinierte Funktionen mit leistungsfähiger Technologie zu einem absolut einzigartigen Animationsprogramm für digitale Künstler.

Anime Studio Pro 9 Anime Studio Pro 9

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Mit Anime Studio 9 Pro einfach Charaktere erstellen oder eigene Zeichnungen in vektorbasierte Inhalte verwandeln
  • Neue Timeline, Photoshop-Datei- und 64-Bit-Unterstützung beschleunigen die 2D-Animation
  • Smart Bones und Motion Graphs beschleunigen die Arbeit, verbessern den Workflow und führen zu besseren Ergebnissen
  • Eigene Clips dank automatischer Lippensynchronisation schnell synchronisieren
  • Das revolutionäre Knochen-Rigging-System macht auch komplexe Animationen einfach
  • Die richtige Wahl für Fortgeschrittene, Profis und digitale Künstler

 

Wir wünschen allen viel Spaß mit der Software Manga Studio EX 5 und Anime Pro 9!