Vor kurzen haben wir ein modo 601 Rendering von Alexandre Raad in unsere „3D Picture of the Day“ Facebook-Gallerie mit aufgenommen.

Wir finden dieses Bild ist eines der Highlights in der Gallerie und haben uns daher dazu entschlossen das Werk etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.Spagetti Monster von Alexandre Raad

Wer für dieses faszinierende Rendering verantwortlich ist wussten wir schon: Alexandre Raad hat das Werk mit modo 601 erstellt bzw. modelliert.

modo ist das anwenderfreundliche 3D Tool vom Hersteller Luxology. Es umfasst Modeling, Skulpting, Painting, Rendering und Animation in einem wohl durchdachten Workflow. Vor allem im Modelling hat sich modo die letzten Jahre einen Namen gemacht. Vielleicht wird es gerade daher auch von einer weltweiten Community bestehend aus Künstlern und Designern, die in Bereichen der Werbung, Packing Design, Spieleentwicklung, Film und Broadcast, Architektur und Design Visualisierung tätig sind, eingesetzt und geliebt.

Mit dem neuen Eigentümer „The Foundry“ (Hersteller von NUKE) sollte modo auch in den nächsten Jahren eine große Zukunft beschwert werden, da nun die Ressourcen und die stabilere Produkt-Entwicklung gewährleistet ist, um auch Programmen wie CINEMA 4D, 3DS Max oder Maya in Zukunft gefährlich zu werden.

modo 601 beinhaltet noch zusätzlich Character Animation, eingebaute Dynamics, Volumetric, Deformer u.v.m.

Spaghetti Monster als Skizze

Der 3D Artist Alexandre Raad fand es war eine sehr interessante Erfahrung, solch eine Szene zu erstellen.

Die Grundidee für das Monster entstand als Scribble in seinem Skizzenbuch, denn er gehört noch zu den Fans des klassischen Sketch Book.

Viele kreative Ideen von 3D Artists entstehen zunächst als Skizze um evtl. Änderungen einzeichnen zu können und einen ersten Eindruck damit zu erschaffen.

Schritt für Schritt entstand das Spaghetti Monster als „Kritzelfigur“. Als Raad mit dem Entwurf dann zufrieden war, setzte er sich daran das Modell in 3D umzusetzen.

So wurde das Spaghetti Monster „geboren“.

Da es ein Privat-Projekt von Alexandre Raad war, hatte er keinerlei Zeitdruck oder einer Frist die er einhalte musste. Auch beim Rendern ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen. Durch die umfassenden Toolsets und den verschiedenen Werkzeugen die modo bietet, konnte Raad das Charakter Modell schnell und präzise modellieren und texturieren.

Spaghgetti Monster Wired

Gerade auch die neuen Charakter Animations Features sowie die neuen Dynamics von modo 601 werden ihn bei seiner Abeit enorm unterstützt haben.

Das Final Rendering benötigte fast 15 Stunden, da er die Szene mit DOF (Depth of field = Schärfentiefe) gerendert hat. Das bringt einfach genauere Darstellung, als die Unschärfe mit Photoshop zu erzeugen.

Wir persönlich finden das Rendering beeindruckend und es bietet ein hohes Maß an Qualität & Brillianz.

  • Sehr gut ist natürlich erstmal die Idee und die Umsetzung
  • Gelungen ist dabei aber auch vor allem die Bild-Aufteilung, der schräge Kamerawinkel gibt dem Bild gleich noch mehr Dynamik und macht das Spaghetti-Monster lebendiger.
  • Ebenso ist es zwar Wahnsinn 15h für die Tiefenunschärfe zu rendern, aber das Ergebnis ist großartig. Die Unschärfe macht es enorm realistisch, gefährlich und ist es wert gewesen einen besonderen Stellenwert zu bekommen.

Ein paar Dinge würden wir aber gern auch ansprechen.

  • Zum Einen ist die Textur der Oliven-Augen etwas zu verspiegelt. Der Eindruck von Oliven kann nicht richtig entstehen.
  • Zum Anderen machen die harten Schatten das Material zu unelastisch, wie man es bei Nudeln erwartet. Es wirkt als wären die Nudeln noch nicht durch. Mit einem weicheren Schatten, wäre die Wirkung der Szene bestimmt nochmals anders.

Was sagt Ihr zu dem Bild?

Wir wünschen noch viel Spaß und wenn ihr auch solch beeindruckende Renderings erstellen wollt, können wir euch folgende Trainings ans Herz legen:

Morgen am 4. Dezember erwartet euch ein tolles modo Angebot in unserem software3D.de Adventskalender. Reinschauen lohnt sich.