Im heutigen Beitrag werden wir kurz auf den „linearen Workflow“ eingehen. Da die heutige „Hätten Sie es gewusst?…“ Quiz Frage sich um den „linearen Workflow“ dreht, dachten wir es könnte hilfreich sein sich einen kleinen Einblick darüber zu verschaffen. Der „lineare Workflow“ kann beim Rendern eine sehr hilfreiche Option sein. Seit Cinema 4D R12 ist dies bei den Dokumenten Voreinstellungen mit enthalten.
C4D Voreinstellungen

Wir haben vier Grafiken dazu vorbereitet an denen man den Unterschied sehr schnell erkennen kann.

Vorab kurz etwas zu Global Illumination:

Globale Beleuchtung (engl. Global Illumination, abgekürzt GI) bezeichnet in der 3D-Computergrafik allgemein die Simulation der Licht-Wechselwirkungen von Objekten. Im Speziellen sind damit nur diejenigen Verfahren gemeint, die alle Möglichkeiten der Ausbreitung von Lichtstrahlen in einer 3D-Szene berücksichtigen. Dadurch werden die Gesetze der geometrischen Optik sowie der Energieerhaltung vollständig erfüllt und ein relativ realistisches Bild erzeugt. Durch das zusätzliche Verwenden von „linearem Workflow“ wird das Rendering noch detailgetreuer und die überstrahlten Bereiche werden automatisch reduziert. Zusätzlich werden die Licht- und Farbverteilungen natürlicher dargestellt. Ganz wichtig ist zu beachten das die Lichtquelle bzw Lichtfarbe nie 100% weiß ist.

Quelle: Wikipedia

Ohne Glogal Illumination ohne Workflow
Hier seht Ihr die Grafik ohne „linear workflow“, die Schatten sind tiefschwarz und wirken sehr unrealistisch.
Mit linearem Workflow ohne GI
Bei dieser Grafik ist der „lineare Workflow“ aktiviert. Das komplette Bild wirkt etwas heller, die Schatten sind nicht tiefschwarz und wirken somit realistischer.

Das waren nun zwei Beispiele ohne und mit „linearem Workflow“. Nun zeigen wir Euch dei gleiche Grafik mit „Global Illumination“ gerendert.

Grafik mit Global Illuination und hohem Gammawert
Hier seht Ihr die Grafik mit „Global Illumination“ und einem Gammawert von 5: Die Schatten sind zwar weich und hellgrau aber sie wirken insgesamt zu hell.
Mit Global Illumination und Linearem Workflow mit hohem Gammawert
Bei dieser Grafik seht Ihr das Rendering mit „Global Illumination“ und „linearen Workflow“. Die Schatten wirken detailgetreuer und die ganze Szene an sich somit auch.

Wir hoffen wir konnten Euch mit dieser Kurzerklärung die Wirkung vom „linearen Workflow“ erläutern. Wenn Ihr noch Fragen haben solltet hinterlasst uns gerne einen Kommentar.