3DCoat Textura 2026 -
Software zum texturieren und rendern

3DCoat Textura 2026 ist die auf Texturierung und Rendering reduzierte Ausgabe von 3DCoat. Sie enthält alle Texturierungsneuerungen der Version 2026 – darunter das GPU-beschleunigte Node-System für nicht-destruktive Materialien und Masken sowie 30 PBR-Material-Kanäle. Dazu Painting bis 16k, Smart Materials, Echtzeit-Rendering mit HDR-Lighting und Zugriff auf die PBR-Bibliothek.
3DCoat ist plattformunabhängig für Win/Mac/Linux.
Die Individual-Lizenz ist kommerziell nutzbar und nur für Einzelpersonen.
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Was ist 3DCoat Textura?

3DCoatTextura ist die auf Texturierung und Rendering reduzierte Ausgabe von 3DCoat. Sie enthält den kompletten Paint-Room mit allen Werkzeugen für PBR- und handgemalte Texturen, verzichtet aber auf Sculpting, Retopologie und Modeling – und kostet entsprechend deutlich weniger.

Damit richtet sie sich an alle, die fertige Modelle aus einer anderen Anwendung bekommen und diese nur noch texturieren und präsentieren müssen: Texture Artists, Visualisierer, Schmuck- und Produktdesigner sowie Studios, die Textur-Arbeitsplätze günstiger ausstatten wollen als mit der Vollversion.

Neu in Textura 2026: das Node-System

Version 2026 (Release 22. Juli 2026) bringt die größte Neuerung des Jahrgangs auch in Textura: alle texturbezogenen Funktionen von 3DCoat 2026 sind hier enthalten. Kern ist ein GPU-beschleunigtes, knotenbasiertes Materialsystem – Materialien, Masken und Effekte entstehen in einem visuellen Editor und bleiben nicht-destruktiv änderbar. Klassisches Pixel-Painting geht weiterhin, ist aber nicht mehr die einzige Option.

  • Prozedurale Effekte in Echtzeit: Mathematische Operationen und Noise-Generatoren werden dynamisch in optimierte Shader kompiliert und laufen auf der Grafikkarte – kein Warten auf Neuberechnung nach jedem Parameterwechsel.
  • 30 Material-Kanäle: Das erweiterte PBR-System bildet aufwendige Lichtinteraktion und Brechungseffekte ab, die mit einem klassischen Diffuse/Rough/Metal-Set nicht darstellbar sind.
  • Erweiterte prozedurale Bibliothek: Node-basierte Smart Materials und Masken, darunter neu eingescannte Stoffmaterialien.
  • Interaktives Transform-Gizmo: Der Node inGizmoTransform steuert Position, Rotation und Skalierung von Texturen und Mustern direkt im Viewport statt über Zahlenfelder.

Technisch wird 2026 als zwei ausführbare Dateien installiert: die neue GPU-Version mit dem Node-System und eine klassische CPU-Version. Auf älterer Hardware oder in einer eingefahrenen Pipeline lässt sich die gewohnte Variante weiter nutzen; das Node-System setzt eine leistungsfähige Grafikkarte voraus.

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Texturierung

Texture Painting in 3DCoat Textura
  • Vielseitiges Texture Painting: Bemalen von 3D-Modellen mit Pinseln, Smart Materials und Ebenen – direkt am Objekt, nicht auf einer flachen UV-Karte.
  • Handgemalt und PBR: Beide Ansätze werden unterstützt, auch gemischt im selben Projekt.
  • Eingabegeräte: Wacom-Tablets, Surface Pen, Multitouch auf Geräten wie dem Surface Pro sowie die 3Dconnexion SpaceMouse zum Navigieren mit der zweiten Hand.

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Rendering

Echtzeit-Rendering in 3DCoat Textura
  • Hohe Auflösung: Texturen bis 16k für Oberflächen, die auch in der Nahaufnahme standhalten.
  • Dynamische Beleuchtung: Echtzeit-PBR-Viewport mit HDR-Lighting, mehreren farbigen Lichtquellen und Unterstützung für Pixars RenderMan.
  • Smart Materials: passen sich automatisch an die Geometrie an – Kantenabnutzung, Schmutz in Vertiefungen und ähnliche Effekte entstehen ohne manuelles Maskieren.
  • Render Passes und optische Effekte: inklusive Schärfentiefe, für die Nachbearbeitung getrennt exportierbar.

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Unterstützte Kartentypen

Exportiert werden Diffuse/Albedo, Glanz und Metallizität, Tiefe (wahlweise als Bump-, Displacement- oder Normal Map), Vertex Weight Maps, Emissions-/Leuchtkraftkarten und Ambient Occlusion. Damit lassen sich die Texturen in praktisch jede Engine und jeden Renderer übernehmen.

Materialbibliothek

Zugriff auf eine kostenlose Bibliothek mit über 500 gescannten PBR-Materialien und mehr als 1.200 PBR-Beispielen. Zur Lizenz gehört ein monatliches Punktekontingent für die Bibliothek, das nicht gesondert bezahlt werden muss.

Textura oder die Vollversion?

Die Entscheidung hängt an einer Frage: Entsteht das Modell bei Ihnen oder kommt es fertig herein? Wer selbst sculptet, retopologisiert oder modelliert, braucht 3DCoat – dort ist Textura vollständig enthalten. Wer ausschließlich texturiert und rendert, fährt mit Textura deutlich günstiger und bekommt trotzdem alle Texturierungsneuerungen der Version 2026. Für Hochschulen, Studierende und Lehrende gibt es vergünstigte Education-Lizenzen.

Lizenz- und Kaufhinweise

Die permanente Lizenz enthält zwölf Monate Updates; danach entscheiden Sie frei über die Verlängerung des Servicevertrags – die Software bleibt in jedem Fall nutzbar. Die Individuallizenz ist kommerziell nutzbar, aber Einzelpersonen vorbehalten; Unternehmen benötigen die Firmenlizenz, wahlweise als Einzelplatz oder als Netzwerklizenz (floating), mit möglichem Upgrade vom Einzelplatz. Wenn Sie unsicher sind, welche Variante passt: Sprechen Sie uns an.

Plattform und Systemvoraussetzungen

3DCoat Textura läuft unter Windows, macOS und Linux; die Lizenz ist plattformunabhängig. Das Node-System der GPU-Version setzt eine aktuelle Grafikkarte voraus. Details im Reiter Systemvoraussetzungen.

Systemvoraussetzungen für 3DCoat Textura 2026

Mindest­voraussetzung
Empfehlung
Betriebssystem
Windows
MacOS
Linux