Aus Fotos wird Wirklichkeit – in 3D
Ein paar überlappende Aufnahmen genügen, und daraus entsteht ein maßstabsgetreues 3D-Modell: drehbar, vermessbar, fotorealistisch. Vom Drohnen-Geländemodell bis zum digitalen Zwilling eines Museumsstücks – Photogrammetrie macht die reale Welt digital nutzbar.
Hier zeigen wir, wie das funktioniert, was damit möglich ist und mit welcher Software und Ausrüstung Sie selbst loslegen.
Was mit Photogrammetrie möglich ist
Welche Genauigkeit ist realistisch?
Photogrammetrie verstehen – im Video erklärt
Photogrammetrie, Laserscan oder Drohne – was passt?
Welche Software brauche ich?
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News & Tutorials zur Photogrammetrie
Was ist Photogrammetrie einfach erklärt?
Photogrammetrie berechnet aus vielen überlappenden Fotos eines Objekts oder Geländes ein maßstabsgetreues 3D-Modell. Die Software erkennt gemeinsame Bildpunkte, rekonstruiert die Kamerapositionen und erzeugt daraus Punktwolken, Polygonmodelle und Orthofotos.
Wie genau ist Photogrammetrie?
Im Nahbereich sind Genauigkeiten bis in den Millimeterbereich möglich, aus der Luft je nach Flughöhe wenige Zentimeter. Mit Passpunkten (GCP) oder RTK-Drohne sind 1–2 cm absolute Genauigkeit erreichbar; Volumenmessungen weichen typischerweise unter 3 % von Tachymeter-Werten ab.
Was sind Passpunkte (GCP) und brauche ich sie?
Passpunkte sind vermarkte, eingemessene Bodenpunkte. Sie sind nötig, wenn das Modell absolut korrekt im realen Koordinatensystem sitzen muss – etwa für GIS, Gutachten oder Volumenabrechnung.
Welche Ausrüstung brauche ich für den Einstieg?
Für viele Projekte genügt eine gute Digitalkamera oder ein aktuelles Smartphone plus eine Photogrammetrie-Software. Im Schnitt sind 40–80 Bilder pro Objekt sinnvoll. Für großflächige Vermessung kommt eine Drohne hinzu, für große Datensätze eine leistungsfähige Workstation.
Welche Objekte eignen sich nicht gut?
Schwierig sind sehr glatte oder glänzende Oberflächen, sehr dünne Objekte wie Haare oder Fell sowie einfarbige Flächen ohne Kontrast. Gleichmäßiges Licht, Mattierungsspray und ausreichend Bilder helfen, die Grenzen zu verschieben.
Photogrammetrie oder 3D-Scanner – was ist besser?
Beides ergänzt sich. Photogrammetrie ist günstig, flexibel und liefert Farbe und Textur; Hardware-Scanner punkten bei sehr feinen, glänzenden oder texturarmen Objekten. Oft ist die Kombination ideal.
Welche Software ist für Anfänger geeignet?
Für den Einstieg eignen sich günstige Kauflizenzen wie Metashape Standard, 3DF Zephyr Lite oder PhotoModeler Standard. Den vollständigen Vergleich finden Sie auf unserer Seite zur Photogrammetrie-Software.






